![]() ProjekteSinasosEin literarisch-musikalisches Programm mit Eleni Torossi (Erzählerin) und Aylin Aykan (Klavier)Basierend auf einer Erzählung von Eleni Torossi - mit Musik von Hasan Ferid Alnar, Minas Borboudakis, Frédéric Chopin, George Gershwin, Hasan Uçarsu und freien Klangimprovisationen auf den Saiten des Flügels sowie Tondokumenten aus dem Dokumentarfilm "Sinasos" von Timon Koulmassis und Iro Siaflaki. Eine griechische Autorin und eine türkische Pianistin gehen auf Spurensuche. Hinter einer sehr persönlichen Geschichte – der Suche nach dem Vater – scheint ein anderes, größeres Thema auf: die Geschichte des türkisch-griechischen "Völkeraustausches", der eigentlich eine Vertreibung war und viele Menschen auf beiden Seiten des Mittelmeers ihrer Jahrhunderte alten Wurzeln beraubt hat. Auch Eleni Torossis Vater stammte aus solch einer Emigrantenfamilie - aus dem griechisch-türkischen Dorf Sinasos in Kappadokien (Türkei) - und hat sein Leben in immerwährender Emigration verbracht. An diesem Abend geht es um persönliche Lebensschicksale, doch die "große Politik" schwingt unweigerlich zwischen den Zeilen mit. Ausgangspunkt ist der Versuch, an den abwesenden, unbekannten Vater einen Brief zu schreiben, um das jahrelange Schweigen aufzubrechen. Die Musik beginnt, wenn die Worte versagen – sie verkörpert die Seele, die sich immer dann einschaltet und "in Tönen spricht", wenn die Worte für den zu schreibenden Brief sich nicht einfinden wollen oder nicht genügen; also Musik für all das, was man mit Worten nicht sagen kann - für Schmerz, Trauer, Wut, Hilflosigkeit, Hoffnung... In den musikalisch-erzählerischen Ablauf werden Original-Tondokumente mit Stimmen der ehemaligen Sinasiter eingewoben, sie berichten vom früheren Zusammenleben der beiden Volksgruppen in gegenseitiger Achtung und Harmonie. Aus den vielen kleinen, sehr anrührenden Erinnerungen und Details entsteht eine Art Kollektivgedächtnis einer untergegangenen Welt, die uns heute aus der zeitlichen Distanz beinahe wie eine Utopie erscheint. |
![]() ProjekteSchreibwerkstätteDas Pädagogische Institut der Landeshauptstadt München empfiehlt:
2007 Literarische Leitung der Schreibwerkstatt "Checkst Du was von Liebe?" für Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund an weiterführenden Schulen der Stadt München. Eleni Torossi: "Geschichten schreiben heißt für mich, Mut zu haben und der eigenen Vorstellungskraft zu trauen. Ängste und Hemmungen haben keinen Platz, wenn man die Welt vergrößern will, und durch das Schreiben von Geschichten machen wir genau das: Wir vergrößern die Welt um die kleine neue Realität unserer Geschichte." |
![]() ProjekteSchreibwerkstatt in München mit Schüler und Schülerinnen der Berufsoberschulen,
|
![]() ProjekteLesungen
"Tanz der Tintenfische" richtet sich an die jüngsten Leser. Da streiten sich Birnen, Melonen, äpfel und Feigen um die besten Plätze, um Schönheit und Bedeutung. Tintenfische dringen in die Menschenwelt ein und verblüffen mit ungeahnten Fähigkeiten. Der geheimnisvolle Bernsteinbaum am Grund des Meeres bezaubert seine Besucher. Eine Geschichte, die viele Erwachsene in ihren Bann zieht. Dreiundzwanzig kurze Erzählungen schildern witzige Begegnungen, die sich schließlich als große Bereicherungen erweisen. "Gangster, Dollars und Kojoten" hat einen wettergegerbten Cowboy zur Hauptfigur. Als junger Kerl nach Amerika ausgerissen, steht er plötzlich in München vor der Wohnungstür seiner Tochter und drei Kinder haben wieder einen Großvater. Sein offener Umgang mit der schwierigen Nachbarin, sein Lachen und seine Geschichten aus dem Wilden Westen, wo er sonderbare Typen um sich hatte, das begeistert nicht nur die drei Enkel. Schließlich lüften sie sogar sein Geheimnis. Ausgezeichnet mit dem Literaturförderpreis der Stadt München. "Paganinis Traum – Märchen und Fabeln von der Liebe", entschlüsselt gleich mehrere Rätsel. In zwölf ungewöhnlichen, fantastischen Geschichten erzählt Eleni Torossi von Liebe und Freundschaft, Individualität und Toleranz. Nicht immer mit Happy End, aber immer spannend und voller Poesie. Empfohlen von der Stiftung Lesen. Wenn Eleni Torossi aus ihrem Roman "Gangster, Dollars und Kojoten" liest, verbindet sie damit verschiedene Themen wie: Eleni Torossi bleibt nach der Lesung mit den Klassen in Kontakt und beantwortet alle Kinderbriefe. Pädagogisches Institut München |


Pressestimmen: